Top Ten Thursday

Top Ten Thursday – Abgebrochene Bücher

TTTUntitledJede Woche wird durch eine Truppe Blogger eine neue Top Ten Liste zusammengestellt, dessen Thema sich inzwischen die Weltenwanderin einfallen lässt. Wir wagen eine Suche durch unsere Bücherregale, unserer SUBs, unsere Wunschlisten, und im Idealfall wachsen dadurch die Buchberge aller anderen an. Genauere Infos und die Themen dazu findet ihr *hier*, jede Beteiligung ist willkommen.

In dieser Woche lautet das Thema: Zeige 10 Bücher, die du zuletzt abgebrochen hast.


Geht es noch jemandem so, dass er Bücher nicht gerne abbricht? Ich meine, ich tue es natürlich, aber da ist immer so ein latentes Gefühl des Versagens in meinem Hinterkopf. War mir das Buch nicht gut genug? War ich nicht gut genug für das Buch? Ganz oft stapeln sich solceh Abbruchexeplare ewig in meinem Regal und warten nur drauf, dass ich sie doch wieder in die Hand nehme. Ich kann ihre traurigen „Warum liebst du uns nicht?“-Blicke fast spüren. Deshalb kreigt jedes Buch bei mir irgendwann noch einmal eine Chance. Deswegen sind hier jetzt zehn Bücher versammelt, die ich nicht endgültig abgebrochen habe, sondern an denen ich einfach so gescheitert bin, dass sie sich grade für einen neuen Leseversuch hinten anstellen müssen. Gut, Malte, in manchen Fällen sehr weit hinten …


20180718_121952[1]„Stephen Fry in America“ ist wirklich nur unterbrochen. Der Grund ist nicht, dass ich das Buch nicht mag. Sondern das vollkommen blödsinnige Format dieses Buchs, bei dem mein babybauch leider immer mehr in den Weg kommt, sodass ein angenehmes und entspanntes Lesen für mich nicht mehr richtig möglich ist. The Bazaar of Broken Dreams“ von Stephen King habe ich vergessen in einer Umzugskiste und gerade erst wiedergefunden. Sowohl „Written in Blood“ als auch „Caraval“ habe ich angefangen und einfach nicht ins Buch gefunden, weil mir der Stil diesmal so gar nicht zusagt. Grade letztes will ich aber unbedingt später noch einmal anfangen. „Letzte Nacht in Twisted River“ schafft es einfach nicht, mich zu fesseln. John Irving ist sonst so gut und hier ertappe ich mich ständig, dass ich ausrechne wieviele Seiten ich noch habe. Ähnlich erging es mir bei einem reread von „Der menschliche Makel“, den ich jetzt wirklich erstmal weit nach hinten geschoben habe. Mein Freund hat mir ziemlich am Anfang unseres Kennenlernens „The Name of the Wind“ empfohlen und geschenkt. Und ich mag es auch wirklich. Aber irgendwie komme ich nicht dazu, es weiterzulesen, obwohl ich gerne möchte. „The House on Carnaval Street“ wird erst wieder gelesen, wenn ich in die Schule gehe, also nach den Sommerferien. Warum? Weil es ein nettes Buch für den Zug ist, aber außerhalb nervt es mich irgendwie. „Mort“ muss eignetlich nur trocknen – das Buch hatte eine bedauerliche Begegnung mit einem Kleinkind, einer Badewanne und einem Wasserhahn. Der klassische „Ich schlepp dich weiterhin rum, bis deine Zeit gekommen ist“-Roman darf natürlich auch nicht fehlen. Seit dem Studium habe ich „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ im Regal stehen und schaffe maximal eine Seite gelegentlich.


Das waren also meine zehn. Und bei euch? Welche Bücher brecht ihr ab, welche schleppt ihr weiterhin mit euch rum? Ich freu mich aufs Stöbern!

Kategorien:Top Ten Thursday

2 replies »

  1. Hey 🙂

    Von den Büchern sagt mir spontan nur „Der Name des Windes“ etwas. Den Band habe ich auch angefangen, die Reihe dann aber auch nicht weitergelesen, weil man ja ewig auf die Fortsetzungen warten muss.

    Ich breche Bücher auch sehr ungerne ab. Gott sei dank haben sie meistens irgendwas, was mich reizen kann, sodass es keine komplette Qual ist.

    Mein Beitrag

    Liebe Grüße und komm gut ins Wochenende 😀
    Andrea

    Gefällt mir

  2. Hi Ponine!

    Also ich hab ehrlich gesagt überhaupt keine Skrupel, Bücher abzubrechen. Wenn mir ein Film nicht gefällt, schau ich ihn mir ja auch nicht fertig an. Wenn ich ein Lied nicht mag, mach ich es aus 😀 Ist halt einfach manchmal so.
    Es gibt Bücher, bei denen mag ich unbedingt dass sie mir gefallen (aus verschiedenen Gründen), da versuche ich es dann tatsächlich vielleicht auch ein zweites Mal damit.
    Aber alle anderen? Ich mag meine Lesezeit ja mit Büchern verbringen, die mir Spaß machen, da ist mir dann oft einfach meine Zeit zu schade.

    „Der Name des Windes“ hab ich gelesen. Davon schwärmen ja recht viele und auch wenn ich im High Fantasy Bereich gut mit etwas langatmigen Geschichten klarkomme – hier fand ich es doch oft recht zäh. Mir hats zwar im Endeffekt schon recht gut gefallen, aber ich hatte mir da viel mehr „Pfiff“ erwartet.

    Bei „Mort“ sei dir verziehen, wegen deiner Erklärung xD Ich bin ja ein großer Pratchett Fan und ja, er schreibt schon sehr kurios, aber genau das liebe ich daran. Klar gefällt das sicher nicht jedem, aber ich finde die Bücher um die Scheibenwelt genial!

    Liebste Grüße und ein schönes Wochenende!
    Aleshanee

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