Monatsrückblick

Monatsrückblick Januar

Der Januar begann damit, dass wir uns nach Weihnachten langsam mal mit dem Familienalltag auseinandersetzen konnten. Der Große geht wieder in die nursery, das Baby wird irgendwie in den Alltag integriert und ich selbst bin schon gedanklich am Rotieren, wie ich das ab April machen soll, wenn ich wieder arbeiten gehen muss. Und dann hatten wir sogar endlich Schnee. also halt das, was die Midlands unter Schnee verstehen – heute ist es mit -5 Grad dann tatsächlich mal knackekalt und der Wintergarten von außen mit niedlichen kleinen Eisblumen überzogen.

gelesen

Ich habe im Januar 9 Bücher gelesen. Für die Statistiker, das macht Seiten. Davon waren 4 Rezensionsexemplare, 3 SUB-Leichen und 2 frisch gekaufte Bücher. Ich bin doch ganz schön stolz auf mich und habe dadurch auch bei den Challenges ziemlich Punkte gemacht.

Die Monatshighlights für mich waren zum einen gleich das erste Buch des Jahres,

417dilvlw8l._sx313_bo1,204,203,200_

51bEeHpyaNL._SX322_BO1,204,203,200_

„Eleanor Oliphant is completley fine“, das ich einfach jedem ans Herz lege. Als zweites hat mich „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen wirklich gepackt. Da die Monatsaufgabe der Mottochallenge ja lautete, neue Autoren zu entdecken, habe ich mit ihr einen echten Glücksgriff getan. Einen Flop im Januar habe ich dann mit Miroslav Nemecs „Kroatisches Roulette“ erlebt, das einfach nicht meine Tasse Tee war.

Neu eingezogen im Januar sind gleich einige Bücher – ich bin da wohl etwas eskaliert, als Waterstones seinen After-Christmas-Sale gestartet hat. Außerdem kamen noch eine kleine Handvoll an Rezensionsexemplaren als ebooks dazu. Insgesamt sind dreizehn Bücher sind hier gelandet, die ihr hier fast alle sehen könnt. Für den Februar habe ich mir vorgenommen, meinen SuB mal einer genauen Inventur zu unterziehen.20190128_212430.jpg20190128_212531.jpg

 

 

gesehen

Ich bin immer noch ziemlich verliebt in das Neujahrs-Special von „Doctor Who“. Jodi ist mein Doctor, vielleicht deshalb, weil wir gleich alt sind und ich zum ersten Mal das Gefühl habe, dass auch ich der Doctor sein könnte, vielleicht auch einfahc nur, weil sie für mich so ziemlicha lle guten Doctors in einem ist. Und hey, die Daleks sind zurück!

Stillbedingt lief bei mir der Fernseher ziemlich oft im Hintergrund mit und ich habe es mal geschafft, meine Netflix-Liste wieder anzugehen. Als erstes habe ich an einem einzigen Tag „You“ durchgeschaut. Das spricht dafür, dass ich die Serie um einen stalkenden Buchhändler ziemlich gut fand, auch wenn mich die weibliche Hauptrolle so ziemlich mit allem genervt hat. Danach musste ich feststellen, dass ich viel zu lange gewartet habe, zwei spannende Serien zu starten – wie cool ist bitte „Luther“? Nachdem ich alle vier Staffeln quasi am Stück verschlungen habe, startete auf der BBC auch direkt die fünfte Staffel und ich bin echt angefixt. Das ist übrigens ein gutes Stichwort – ich bin jetzt auch süchtig nach *trommelwirbel* Breaking Bad. Ich hab die Serie immer nicht angefangen, weil ich Angst hatte, dass sie dem Hype nicht standhält. Bah, Humbug, um Charles Dickens zu zitieren! Zum Glück hat mein Freund, ein absoluter Fan, mich dazu verleiten können, ich stecke in Staffel zwei und bin gespannt, wie es weitergeht.

Mein Freund und ich haben den Montag schon seit langem zum Serienabend erklärt. Letztes Jahr begannen wir, „Discovery“ zu schauen, den neuesten Zugang im Star-Trek-Universum. Da wir beide das Gefühl hatte, dass das zwar eine gute Science-Fiction-Serie ist, aber einfach kein Star-Trek-Gefühl aufkommen wollte, schauen wir uns seitdem durch alle Enterprise-Serien. Angefangen hatten wir mit „Enterprise“, das wir kurz vor Weihnachten dann beendet haben, und so konnten wir im Januar mit „Star Trek – The Original Series“ starten, also dem guten alten Kirk. Meine Güte! Ich frage mich ja, wie die Serie heute aussehen würde, wenn sich jemand den Drehbüchern annähme und sie mal überarbeitet – speziell das Frauenbild ist ganz schön gruselig für unseren heutigen Standpunkt. Mit „Discovery“ ging es jetzt auch in die zweite Staffel und ich bin beeindruckt, wie sie Captain Pike einbinden – der direkte Vergleich durch unser Parallelschauen macht es diese Staffel auf jeden Fall interessant.

Ein kleiner Geheimtipp auf Netflix ist der Dokumentarfilm „Struggle. The Life and Lost Art of Szukalski“, in dem das Werk eines sehr unbekannten sowjetischen Expressionisten vorgestellt wird und mansehr tief eintaucht in die Gedanken welt eines … Wahnsinnigen? Genies? Das fragt mach sich am Ende des Films immer noch.

poninet goes

Und was wurde aus meinem Gute-Vorsatz-Projekt? Bisher läuft es ganz gut.

In Vorbereitung auf mein Lauftraining war ich brav mit dem Baby jeden Tag spazieren, aus Motivationsgründen sogar mit einem Schrittzähler. 10000 Schritte schaffe ich zwar nur dann, wenn ich komplett auf den Bus verzichte und knapp zwei Stunden spazieren gehe, aber im Moment bin ich noch motiviert. Das Lauffieber hat mich noch nicht ganz gepackt, aber ich bin stolz auf mich, es seit drei Wochen einmal pro Woche fest durchzuziehen und dabei auch eine ganz leichte Verbesserung zu bemerken.

Mein Freund und ich haben außerdem das Februarprojekt direkt mit gestartet: wir stellen unsere Ernährung um auf fast vollständig vegetarisch. Fast vollständig, weil wir dann doch gelegentlich mal Fleisch essen möchten, ohne uns zu kasteien. Und ich trinke keine Kuhmilch mehrWas aber vollständig ersetzt wurde inzwischen, ist Kuhmilch – das wird auf lange Zeit allerdings eine echt teure Herausforderung, glaube ich. Zumindest starten wir in den Februar mit weiterhin guten Vorsätzen, einigen sehr leckeren veganen und vegetarischen Rezepten, die jetzt fast schon zum Alltag gehören, und einem neuen fancy veganen Kochbuch. Davon hört ihr aber im nächsten Monatsrücknick noch ein bisschen mehr.

So weit aus England, ich freu mich auf den Februar!

 

Kategorien:Monatsrückblick

Tagged as: , , , ,

2 replies »

  1. Schönen guten Morgen nach England 😀

    Das sieht nach einem sehr voll gepackten Monat aus, ein stressiger, aber sicher auch schöner Monat mit deiner Familie 🙂
    Neun Bücher sind ja dann doch eine Menge neben deinem Alltag!

    Auf deine Meinung zu Vox bin ich gespannt. Ich fand es sehr gut,auch wenns im Detail noch etwas besser hätte sein können, andere fanden es ja nicht so gut umgesetzt …
    One of us is lying möchte ich auch noch lesen, das soll ja sehr spannend sein.

    Von der Serie „Luther“ ist mein Sohn ein großer Fan, ich muss gestehen mich konnte sie nicht so begeistern, ich hab nach 3 Folgen aufgehört ^^

    Ich wünsch dir jedenfalls einen wunderschönen Februar mit vielen Lesestunden ❤

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Monatsrückblick

    Gefällt mir

  2. Guten Morgen!

    Dein Lesemonat sieht gut aus – und das wichtigste ist ja, dass du selbst zufrieden bist 🙂 Es ist aber schade, dass du einen Flop hattest. Von deinen Büchern habe ich noch keines gelesen, aber „Vox“ und „Eleanor Oliphant is completley fine“ stehen auf meiner Wunschliste. „Bright Young Dead“ klingt interessant und ich werde mir das Buch mal genauer anschauen.
    Von den Serien, die du dir angeschaut hast, habe ich leider noch keine gesehen – „Luther“ hatte ich schon im Auge, aber die anderen haben mich bisher noch nicht angesprochen.

    Ich wünsche dir einen schönen (Lese-)Monat Februar!
    Liebe Grüße,
    Kerstin

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s